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Michael Wildenhain

Kopischstr. 2
10965 Berlin
Berlin

(030) 856 127 80

m.wildenhain(at)hotmail.de

Biografie

Geboren 1958 in Berlin. 1977 Abitur; Maschinenbaupraktikum, Studium der Philosophie und Informatik.
Auszeichnungen u.a.: 1994 Hans-im-Glück-Preis (für Wer sich nicht wehrt); 1997 Alfred-Döblin-Preis   (für Erste Liebe Deutscher Herbst);  1998 Villa-Massimo-Stipendium Rom; Oktober 2001 Liste der besten 7 Bücher für junge Leser (für Der Augenblick des   Absprungs); Juni 2005 Liste der besten 7 Bücher für junge Leser (für Russisch Brot) ;     
2006 London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds.
Mehrfach Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig; Fußballtrainer im Jugendbereich.

Veröffentlichungen

„Die kalte Haut der Stadt“, Roman, Rotbuch Berlin 1991 (1995 Fischer Tb); „Wer sich nicht wehrt“, Jugendroman, Ravensburger 1994 (2006 Tb); „Heimlich, still und leise“, acht Erzählungen; S. Fischer 1994; „Crashcar“, Jugendroman, Ravensburger1995 (2006 Tb); „Der Augenblick des Absprungs“, Jugendroman, dtv-junior 2001; „Russisch Brot“, Roman, Klett-Cotta 2005; Die Schwestern“, Jugendroman, dtv-junior extra 2005.
2007 "Mit heißem Herz" (dtv-extra) Jugendroman),  2007 ; "Die schönen scharfen Zähne der Koralle", Gedichte, Edition Villa Concordia; 2007 (Herbst), neu aufgelegt TB: "Erste Liebe Deutscher Herbst", Rotbuch-Berlin.
Außerdem: zahlreiche Anthologiebeiträge (vor allem dtv, Reihe Hanser) sowie verschieden Theaterstücke, auch für Jugendliche.
2008 "Träumer des Absoluten" (Klett-Cotta);

Hinweise

Wichtig ist mir immer das Gespräch mit den Schülern, sowohl im Hinblick auf die Belange des Schreibens als auch in Bezug auf den thematischen Fokus des jeweiligen Buchs. Besonders gut geeignet für ein Unterrichtsgespräch bzw. eine Diskussion im Anschluss an die Lesung ist der Jugendroman „Blutsbrüder“ (als eBook bei Ravensburger), in dem es um Gewalt unter Jugendlichen geht. Hier –wie auch in vielen anderen Romanen von mir – wird der Held in ein Dilemma getrieben und muss am Schluss der Geschichte eine existentielle Entscheidung fällen, häufig vor einem zeitgeschichtlichen Hintergrund. Zu nennen wären „Das Lächeln der Alligatoren“ (DTV, 2016), die zentralen Passagen spielen 1977 in der aufgeheizten politischen Situation in Westberlin, sowie der im Herbst 2017 erscheinende Roman „Das Singen der Sirenen“ (Klett-Cotta). Darin wird die Frage nach dem Fremden und dem Eigenen in mehrfacher Hinsicht gestellt und ein Bogen vom erstarkenden Rechtsradikalismus der frühen 90er Jahren bis zu den Pegida-Demonstrationen in Dresden geschlagen. Überwiegend spielt die Geschichte jedoch Anfang 2015 in London und in den USA. Erwähnt sei noch der Familienroman „Russisch Brot“ (Klett-Cotta, 2005), der die Geschichte einer getrennten Familie während der „Passierscheinzeit“ erzählt, angesiedelt im geteilten Berlin der 60er und frühen 70er Jahre. – „Das Lächeln der Alligatoren“ stand 2015 auf der Auswahlliste für den Leipziger Buchpreis (Belletristik) und wurde 2016 mit dem Brandenburger Kunstpreis (Literatur) ausgezeichnet.

Hinweise zur Datenbank

Die in der Datenbank aufgeführten Autorinnen und Autoren stellen eine Auswahl dar; natürlich können auch Autoren / Autorinnen und Illustratoren / Illustratorinnen, die nicht genannt sind, zu Veranstaltungen vermittelt werden – sofern sie die Honorarrichtlinien der Landesverbände akzeptieren.

Manche Bibliografien sind in gekürzter Fassung wiedergegeben. Die Hauptwerke und auch die Bücher, die zu Lesungen eingesetzt werden, sind jedoch vollständig aufgeführt. Die Aktualität der Daten entspricht der letzten hier vom Autor angegebenen Veröffentlichung.

Einige Autoren / Autorinnen haben eine eigene Website mit ausführlicheren Informationen. Ebenso besteht ggf. die Möglichkeit dem Autor/der Autorin direkt eine E-Mail zu senden.