Datenbank

Timo Brunke


Stuttgart
Baden-Württemberg

Claudia Frenzel (07152)5060750

frenzel(at)timobrunke.de
www.timobrunke.de

Biografie

Timo Brunke erforscht das Material der Sprache und präsentiert seit 1993 Poesieprogramme im In- und Ausland. Er lässt die mündlichen Wurzeln und Traditionen der Poesiegeschichte im eigenen Schaffen wiederaufleben und gilt mit seinem an Oskar Pastior, Ernst Jandl, Kurt Schwitters und anderen literarischen Vorbildern geschulten Stil als ein Wegbereiter der deutschsprachigen Performance-Poesie. Zudem hat er maßgeblich am Aufbau des Poetry Slam-Szene in Deutschland mitgewirkt.


Als Partner von Bas Böttcher gastierte Timo Brunke mit der „Textbox“, dem „kleinsten Massenmedium der Welt“, an Orten wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Centre Pompidou oder internationalen Buchmessen wie Peking, Abu Dhabi oder Bangkok.


2009 erschien Timo Brunkes erstes Kinderbuch „Warum heißt das so?“ (Klett-Kinderbuch). Vom österreichischen Bundesministerium für Bildung und Forschung ist es zum besten Wissenschaftsbuch 2010 in der Sparte „Junior Wissen“ gekürt worden.


2011 erhielt Timo Brunke den Schubart-Literaturförderpreis der Stadt Aalen.


In den letzten beiden Jahren verlegte Timo Brunke seinen beruflichen Schwerpunkt vorübergehend in das Feld der Sprachlichen Bildungsarbeit. Er schloss 2012 sein von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnetes Langzeit-Unterrichtsprojekt "Wort und Spiele" am Literaturhaus Stuttgart ab.


Im Frühjahr 2013 erschien sein neues Kinderbuch „10 Minuten Dings“ (Klett-Kinderbuch).


Timo Brunke lebt mit seiner Familie in Stuttgart.


 

Veröffentlichungen

„10 Minuten Dings“ - Und andere Ideen zum Leben und Schreiben, Klett Kinderbuch, Leipzig 2013;
"Warum heißt das so?" - Ein Herkunftswörterbuch, Klett Kinderbuch, Leipzig 2009;
"Die Läuterlabe" - ein Versdramolett, Verlag Reiner Brouwer, Stuttgart 1997;
"Erpichte Gedichte - Lyrische Pfirsische", Verlag Reiner Brouwer, Stuttgart 1996


 Auszeichnungen


Bestes Junior-Wissenschaftsbuch 2010 („Warum heißt das so?“),
Schubart-Literaturförderpreis (2011)

Hinweise

In seinem neuen Kinderbuch „10 Minuten Dings“ versammelt Timo Brunke die besten Ideen und Erfahrungen seiner Shows, Workshops und seiner eigenen Sprachspiel-Lust. Timo Brunke zeigt in seiner Lesung, was man mit Wörtern alles machen kann: alles! (geeignet für Klasse 4-6).
Von Abrakadabra bis Zwieback: In seinem Herkunftswörterbuch „Warum heißt das so?“ ist Timo Brunke 130 Wörtern auf die Spur gegangen  und erklärt sie auf unterhaltsame Weise (geeignet für Klasse 4-6).


Schillers „Taucher“ ist Thema in „Strudelgegurgel“.  Nach 50 Minuten dieses Balladenprogramms hat auch der letzte Schüler im Raum verstanden, um was es Schiller einst ging, als er den „Taucher“ verfasste (ab Klasse 7).  Das Programm wäre auch denkbar in Verbindung mit einem Balladen-Workshop.


In seinem Programm Odyssee“ erzählt und reimt sich Timo Brunke durch den großen antiken Stoff der Weltliteratur. Mal dezent, mal drastisch kommen die erzählerischen Mittel zum Einsatz. Dabei geben die Reaktionen und Signale aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler das Tempo und den Verlauf der Erzählung mit vor. Ziel für den Stuttgarter Wortkünstler ist es, mit den Zuhörern in Austausch zu geraten, sie zu rühren, zu irritieren und für den 3000 Jahre alten Plot zu begeistern.  (geeignet für Klassen 8-10. Das Programm eignet sich besonders auch für Haupt- und Werkrealschüler.)


In seinem Slampoesie Programm „Lauteratur!“ ist Timo Brunke der Sprache des Menschen auf der Spur – vom lallenden Säugling bis zu den letzten Worten eines Menschen. Einschulung, Konfirmation, Ehekrach und alles, was dazwischenkommt – der Alltag ist voller Sprechmomente. Und so geht Timo Brunke ins Fußballstadion, tanzt einen langsamen Walzer und kann sich im Restaurant nicht entscheiden. Er spinnt diese Geschichten, die das Leben spricht, in der Phantasie weiter und tauscht sich darüber aus mit Tristan und Isolde, Friedrich Schiller und anderen Klassikern. (geeignet für die Oberstufe)


Lehrerfortbildung: Die Sprache spielt gern, und zwar mit ihrem eigenen Material, den Wörtern und Sätzen. Und das Leben? Es erzählt gern von sich selbst. Diesen beiden Grundeinsichten folgt Timo Brunkes Sprachwerkstatt „Spielen – Schreiben – Erzählen“. Schöpferischer Deutschunterricht kann seiner Meinung nach dort entstehen, wo der Alltag auf verfeinernde Art und Weise wahrgenommen, wo Wörter leidenschaftlich gebraucht und dichterische Ideen spielerisch gefunden und gelten gelassen werden.  Die Teilnehmer erwartet bei dieser Textwerkstatt eine kreative Mischung praktischer Übungen im Spielen, im Erzählen  – und im Schreiben.

Hinweise zur Datenbank

Die in der Datenbank aufgeführten Autorinnen und Autoren stellen eine Auswahl dar; natürlich können auch Autoren / Autorinnen und Illustratoren / Illustratorinnen, die nicht genannt sind, zu Veranstaltungen vermittelt werden – sofern sie die Honorarrichtlinien der Landesverbände akzeptieren.

Manche Bibliografien sind in gekürzter Fassung wiedergegeben. Die Hauptwerke und auch die Bücher, die zu Lesungen eingesetzt werden, sind jedoch vollständig aufgeführt.

Einige Autoren / Autorinnen haben eine eigene Website mit ausführlicheren Informationen. Ebenso besteht ggf. die Möglichkeit dem Autor/der Autorin direkt eine E-Mail zu senden.